Nein heißt nein - das ist jetzt Gesetz!

Das sagt das neue Sexual-Straf-Recht:

„Ein sexueller Übergriff an einer Person ist strafbar, wenn er gegen ihren erkennbaren Willen ausgeführt wurde“.

„Sexueller Übergriff“ bedeutet: Es ist sexuelle Gewalt passiert.

Zum Beispiel:

Jemand zwingt Sie zum Sex.

Jemand zwingt sie, sexuelle Dinge zu machen.

„Gegen den erkennbaren Willen“ bedeutet:

Eine Frau sagt: ich will mit dir keinen Sex haben!

Oder man kann sehen, dass sie es nicht will.

Was sie sagt oder was sie zeigt heißt: Nein!

Wenn eine andere Person trotzdem Sex mit ihr macht - ist das verboten.

Die andere Person kann bestraft werden.

 

Das ist auch neu im Gesetz:

Sexuelle Belästigung ist verboten,

zum Beispiel in der Öffentlichkeit:

auf der Straße, in der U-Bahn, in der Disco, oder im Park

Egal wo es passiert:

Niemand darf Sie gegen ihren Willen sexuell anfassen und begrapschen.

Niemand darf Sie mit Sprüchen sexuell beleidigen oder bedrängen.

Sexuelle Gewalt ist nie ok!

 

Das ist auch besser im neuen Gesetz:

Sexuelle Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen wird jetzt höher bestraft.

Frauen mit Behinderung erleben leider sehr häufig sexuelle Gewalt

Sie können sich oft nicht gut wehren.

Oder sie können nicht gut erzählen, was passiert ist.

Nein heißt nein - das ist jetzt Gesetz!